aktualisiert am 08.10.2018

Schutzdienst

Die Ausbildung in der Schutzdienstarbeit erfordert nicht nur sehr viel kynologischen Sachverstand und Wissen über Verhaltensweisen des Hundes. Vor allem ist Selbstdisziplin, Geduld, Einfühlungsvermögen und Verantwortung gefordert.

Für den Hund ist die Schutzhundarbeit eher ein Spiel mit seiner Beute. Der Hetzarm ist das wirkliche Objekt der Begierde. Hier kann der Hund kontrolliert seine Triebe ausleben.

Entscheidend dabei ist immer, dass sich der Hund trotz seiner hohen Trieblage immer noch von seinem Hundeführer kontrollieren lässt.

Nicht allein das Beißen ist das wichtigste, die Unterordnung - also der Gehorsam zum Hundeführer ist hier wichtiger Bestandteil.

Eine Menge Anforderungen werden an den Hund gestellt. Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit sowie die physische Robustheit und die körperliche Belastbarkeit - also die Fähigkeit Leistung zu erbringen.

Auch sollte die Freude des Hundes an der Auseinandersetzung und Fähigkeit sowie der Wille und die damit verbundene Selbstsicherheit zur Arbeit, nicht vergessen werden. Diese Dinge kann man im Training jedoch steht's positiv beeinflussen.

Für den Hund ist der Schutzdienst also richtig Arbeit!

Die Schutzdienstarbeit setzt sich aus verschiedene Teilübungen zusammen.

Streife nach dem Scheintäter

Stellen und Verbellen

Flucht und Abwehr

Einholen und Transport

Ruhephase

Die Arbeit/ Ausbildung im Schutzdienst und auch diese Sportart an sich, stellt keine Gefahr für andere dar. Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegenüber als gutartig und friedlich.

Der Hund kann im Schutzdienst-Sport seine angeborenen Triebe kontrolliert ausleben. Wir erschaffen damit die Ausgeglichenheit, welche von jedem Hund gefordert wird.

 

Lothar Schilling

Ausbildungswart



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